Gesundheit bis ins kleinste Dorf
"Wir haben keine Hebammen in den Dörfern"

Es gibt zwar in den Dörfern Frauen, die bei Geburten in traditioneller Weise helfen. Aber sie haben keine Ausbildung. So ist die Mutter- und Kindersterblichkeit in Bangladesh sehr hoch.
Jährlich sterben in Bangladesch 300 000 Kinder unter 5 Jahren, wegen mangelnder ärtzlicher Betreuung.
Die Nabelschnur wird aus Unwissenheit mit verschmutzten Geräten abgeschnitten.
Viele Frauen verbluten.
Mutter-Kind Hospital in Sirajganj

Dort bekommen schwangere Frauen und Mütter mit ihren Kindern Vorsorgeuntersuchungen und Geburtshilfe. Kinderkrankheiten werden behandelt und Impfaktionen durchgeführt. Shebicas werden ausgebildet.
Mobile Helferinnen

Jede Shebica erhält nach ihrer Ausbildung Instrumente und Lehrmaterialien. Zusammen mit den Ärzten/innen der Region führen sie regelmäßig Gesundheitscamps und Impfkampagnen durch. Zum ersten Mal haben die Menschen in den Dörfern jemanden, der sie berät, ihre Krankheiten behandelt und schwangere Frauen, Mütter und Kinder betreut.
Der Unterricht für die Shebicas umfaßt:
- Gesundheitserziehung, Vorbeugung und Früherkennung
- Betreuung und Behandlung von schwangeren und kranken Müttern
- Betreuung und Behandlung von kranken Säuglingen und Kleinkindern
Wir finanzieren 3 Mutter-Kind Hospitäler und fördern den Aufbau der Gesundheitsdienste in 8 Distrikten. Die Ausbildung von Gesundheitshelferinnen sichert die gesundheitliche Betreuung für ärmste Familien im ländlichen Bereich und in den Slums.
Sie können helfen:
Ausbildung
für eine Shebica: 250,00 €
Ausrüstung
für eine Shebica: 60,00 €
Medikamente
für eine Familie: mtl. 20,00 €
Shebica
= Gesundheitshelferin